Willkommen auf Schloss Schillingsfürst!
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Das Liszt-Denkmal im Kardinalsgarten

Zum Zeichen der Freundschaft und Verbundenheit mit Franz Liszt ließ Kardinal Karl Gustav zu Hohenlohe Schillingsfürst am 10.Juli 1884 ein Denkmal errichten. . Es ist das einzige, das schon zu Lebzeiten des Komponisten errichtet wurde. Die Bronzebüste wurde 1881 von Jacob Moses Ezekiel geschaffen.
Als Ezekiel Liszt um diese Handhaltung bat, erklärte sich Liszt einverstanden: „Mit dieser Hand habe ich schließlich schon einen ganz schönen Lärm in der Welt verbreitet.“ Kardinal Hohenlohe besaß eine Ausführung der Büste in Marmor.


(Ernst Burger: Franz Liszt. Die Jahre in Rom und Tivoli. Mainz 2010, S. 194f.)

Bericht „Fränkischer Anzeiger“ über die Einweihung des Denkmals

 

„Schillingsfürst, 11. Juli. Gestern Mittag fand hier die Einweihung des von Sr. Eminenz, dem Kardinal von Hohenlohe-Schillingsfürst, dem Tonkünstler „Franz von Liszt“ gesetzte Denkmal statt. Der Gesangverein hatte den musikalischen Teil übernommen und zog die Fahne unter den Klängen eines Marsches zum Denkmal, welches mit lebenden Zierpflanzen festlich dekoriert war. Der Verein trug hier mit Instrumentalbegleitung (Musikkorps des II. Ulanenregiments) den schönen Chor „Des Sängers Gebet“ von Kösporer vor, nach dessen Beendigung Herr Direktor Förtsch als Vertreter des Herrn Kardinals von Hohenlohe folgende Ansprache hielt: „Verehrte Anwesende! Der Mann, vor dessen Büste wir uns hier versammelt haben, steht Sr. Durchlaucht, Herrn Kardinal von Hohenlohe nahe als Freund und Künstler. Deshalb ließ Se. Eminenz dieses Denkmal errichten. Wenn Sie sich nun hier versammeln, um dem Freunde des Herrn Kardinals, dem berühmten Tonkünstler Franz von Liszt eine Ovation darzubringen, so ehren Sie sich nicht nur selbst, sondern bekunden, dass Sie Sinn für die Intentionen haben, deretwegen dieses Denkmal gesetzt wurde. Ich, als Vertreter Sr. Eminenz sage Ihnen dafür meinen besten Dank und empfehle das Denkmal Franz von Liszt’s Ihrem Schutze und Wohlwollen.“

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