Home

Schloß Schillingsfürst mit schmiedeeisernem Hoftor
Auf dem mit 545 Metern höchsten Punkt der Frankenhöhe erhebt sich imposant das aus der Entfernung durch seine nahezu quadratischen Maße wie ein großer wuchtiger Würfel wirkende Schloß der Fürsten zu Hohenlohe-Schillingsfürst. Das Schloß steht am äußersten Ende einer Blasensandsteinplatte, woran sich auf dem immer breiter werdenden Bergsporn die Stadt Schillingsfurst anschließt. Gleichzeitig steht das Schloß auf der Europäischen Wasserscheide Donau-Rhein und in Schillingsfürst sagt man, daß das Regenwasser aus den westlichen Fraufen des Schlossdaches über den Main in den Rhein und in die Nordsee fließt, wie umgekehrt das Regenwasser aus den östlichen Fraufen in die Donau und ins Schwarze Meer fließt. Der Name des Ortes erklärt sich aus First, was für einen bewaldeten Bergrücken steht und bei dem Wort Schilling dürfte es sich um den Namen desjenigen handeln, dem seinerzeit dieser Bergrücken mitsamt der ersten Burg gehörte. Daß der damalige Fürst nach dem Bau des Barockschlosses nur mehr einen Schilling besessen haben soll und somit der Schillingsfürst genannt wurde, gehört freilich ins Reich der Legende.




